Kindertag 2012

Wernigerode - Bürgerpark, 15. September 2012

Am Sonnabend, dem 15.September 2012, trafen sich die Kinder und Eltern des Gemeindebereichs Halberstadt zum diesjährigen Kindertag im Bürgerpark Wernigerode. Bei schönstem Sonnenschein und viel Wind kamen alle fleißigen Helfer am frühen Morgen zusammen, um die noch notwendigen Vorbereitungen zu treffen.

Um 10 Uhr ging es los. Die Kinder wurden begrüßt, die einzelnen Themenstationen vorgestellt, Gruppen wurden eingeteilt, Betreuer ernannt und ... und ... und: ja während dieser Zeit war unser mühsam aufgebautes Küchenzelt davongeflogen und lag als jämmerliches Bündel am Boden. Doch Hilfe kam schnell. Nachdem die 48 Kinder zu ihren vielfältigen Stationen losgezogen waren, fassten viele fleißige Hände mit an, und die Küche zog komplett in das "Grüne Klassenzimmer" um. Das Mittagessen war gerettet! Hier konnte nichts wegfliegen und schön warm war es außerdem.

Unser Nachwuchs hatte indessen gruppenweise die verschiedenen Stationen erreicht und konnte sehr viel Interessantes und Spannendes erleben:

 1. Station: Brot backen im Lehmofen mit dem Gutsmüller aus Minsleben
Jedes Kind konnte nach Anleitung ein kleines Brot backen. Diese wurden am Ende des Kindertages verteilt und so konnte jeder ein Brot zum Abendessen der Familie beisteuern.

 2. Station: Bau von Fledermauskästen
Die Akku-Schrauber surrten fleißig, als die Bausätze zusammengeschraubt wurden. Manchmal reichten die großen und kleinen Hände kaum, um gleichzeitig zu halten und zu schrauben. Viele Kinder bemalten die Kästen, und alle schrieben ihren Namen darauf.  So gab es am Nachmittag keine Verwechslungen. Nun kann der nächste Sommer kommen und den Fledermäusen stehen artgerechte Tagesplätze zur Verfügung.

 3. Station: Kisten stapeln!
Die wohl aufregendste Station des Kindertages! Nach anfänglichem Zögern stellten sich am Nachmittag viele Kinder nochmals an und machten ihre Sache gut. Begeisterung bahnte sich den Weg.

Die „Hochstaplerin" des Tages war Luisa. Sie schaffte es, 14 Kisten aufeinanderzustellen und dabei an diesen hochzuklettern. Alle Achtung! Einigen - besonders den Erwachsenen - wurde bereits beim Zusehen schwindlig.

 4. Station: Vogelscheuchen basteln
Aus Naturmaterial und bunten Bändern entstanden viele kleine Vogelscheuchen, die zur Aufbewahrung, bis zum Ende des Kindertages, zwischen die Latten einer Bürgerpark-Bank gesteckt wurden. Das war ein lustiges Bild. Die Papierstreifen flatterten im Wind und viele Besucher des Bürgerparks blieben stehen, um sich an den kleinen Gesellen zu erfreuen. Die frechen Spatzen sollen sich jetzt nur mal in unsere Gärten wagen! Unsere Vogelscheuchen werden sie alle vertreiben.

 5. Station: Wanderstöcke schnitzen und Gummistiefel-Golf
Da wir im Harz leben und so des Öfteren auch mal die Wanderschuhe an die Füße ziehen und die Rucksäcke packen, darf auch ein zünftiger Wanderstock nicht fehlen. Auf einer extra zum Kindertag gebauten Schnitzbank durfte jedes Kind aus einem Haselast einen Wanderstock herstellen. Das erforderte einige Kraft, bereitete aber auch viel Freude. Die  Wartezeit, bis man beim Schnitzen dran war, konnte  mit Gummistiefel-Golf vertrieben werden: der Ball muss mit einen "Gummistiefel am Stock" den vorgegebenen Weg entlang und in diverse Ziele getrieben werden. Ein Riesen-Gaudi, da der Ball und der Stiefel nicht immer die Richtung einhielten, die die Kinder dafür vorgesehen hatten.

 6. Station: Floß fahren
Auch das gute alte Floß, welches seinen Stapellauf 2009 in Peseckendorf erlebte, wurde aus dem Dornröschenschlaf geweckt, aufpoliert und auf dem Schreiberteich ins Wasser gesetzt.
Mit viel Freude und Muskelkraft wurden die Kinder über den See gefahren. Ganze Besuchergruppen stellten sich an und wollten gern auch einmal mit dem Floß auf dem Wasser unterwegs sein. Der Wind erschwerte an diesem Tag das Einhalten der Richtung, aber alle hatten viel Spaß, das Floß wieder zum Anlegesteg zurückzubringen.

Gruppenweise ging es dann zum Mittagessen.

Was hatte unser Koch denn für uns parat? Natürlich: Nudeln und Tomatensoße. Hm, lecker! Und danach durfte sich jeder beim Eismann ein Eis abholen.
Zwischendurch fand auch jeder -Klein und Groß- mal Zeit für eine Pause am Getränkestand. Dort gab es Erfrischungsgetränke für die Kinder und Kaffee für die Großen.
Und am Nachmittag konnten alle noch ein Stück leckeren Kuchen essen. Den Sponsoren sei viel Dank dafür ausgesprochen.

Ab 16 Uhr steuerten wir so langsam auf das Ende zu.

Es war schwer, die Kinder überall von den verschiedenen Stationen wegzuholen. Viele hätten gerne noch weitergemacht. Aber so ist es im Leben: alles hat ein Ende und schöne Tage enden nun einmal schneller als schlechte.

All denen, die durch ihren Einsatz und fleißiges Mittun zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.

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GH

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