Unsere Gemeinde im Jahr 2014

Wernigerode, 03.10.2010

Was erlebe ich, wenn ich 2014 in eine neuapostolische Gemeinde komme? Diese Frage stand am 03. Oktober 2010 im Mittelpunkt des zweiten Gemeindenachmittages in Verbindung mit der DVD „Entwicklung unserer Kirche – Worum es wirklich geht“. Etwa 60 interessierte Geschwister unserer Gemeinde hatten sich am Erntedanksonntag versammelt, um nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken dort anzusetzen, wo der letzte Gemeindenachmittag im August beschlossen wurde - nämlich mit der Frage „Was erlebe ich, wenn ich 2014 in eine Gemeinde komme?“ Darauf, so Bezirksapostel Klingler in seinem Vortrag, antwortet das Konzept „Vision 2014“ mit [zehn Zielen].

Am Ende seines Vortrages verdeutlichte Bezirksapostel Klingler, dass alle zehn Punkte zusammenhängen „wie die Zähne in einem Zahnrad“: Nicht ein Zahn dürfe fehlen, sonst können nicht mehr alle „ineinander greifen“. Für die Umsetzung der Vision ist deshalb jedes einzelne Gemeindemitglied wichtig - schließlich stellen die oben benannten Ziele den Prozess der inneren Entwicklung unserer Gemeinde dar. Nur durch einen gütigen Umgang untereinander sowie aktive Mitarbeit im Werk Gottes wird das Wesen Christi künftig in allen Bereichen der Kirche erlebbar sein und auch nach außen Früchte tragen.

Im Anschluss an den DVD- Vortrag wurden die zehn Leitsätze zur Diskussion gebracht und hinterfragt „Was nehmen wir bereits heute davon wahr?“, „Was muss verändert werden?“ und „Wie können Vorschläge umgesetzt werden?“ Einige Geschwister äußerten zum Beispiel den Wunsch nach mehr Transparenz und nach größerer Zusammenarbeit aller Gemeindemitglieder. Daraufhin wurden sogleich erste Maßnahmen zur Umsetzung der angesprochenen Wünsche festgemacht. Im November wird es einen ersten Gemeindenachmittag zum Thema „Unser Miteinander in der Gemeinde“ geben. So soll jedem Gemeindemitglied die Gelegenheit gegeben werden, Probleme offen anzusprechen, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten oder auch einfach Lob und Dank auszusprechen. Der erste Schritt zur Umsetzung der Vision 2014 ist also getan. Von nun an kann jeder Einzelne durch Orientierung an den zehn Leitsätzen helfen, unsere Gemeinde lebendiger und zukunftsorientierter zu machen.

S.P.

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