Religions- und Konfirmanden-Freizeit im Harz

Schierke, Wernigerode, 19. bis 21. Juni 2015

Dieser Artikel berichtet über die durchgeführte Reli-/Konfi-Freizeit der Kirchenbezirke Gotha, Meiningen und Aue in Schierke und Wernigerode.

Als wir (Betreuer aus dem Kirchenbezirk Gotha) Anfang dieses Jahres erfuhren, dass wir wieder ein gemeinsames Wochenende mit den Kindern und ihren Betreuern aus dem Bezirk Aue erleben dürfen, war die Vorfreude schon da. Schließlich  war uns das letzte Zusammensein zum 1. Advent-Wochenende in Aue noch in guter Erinnerung.
Nach intensiven Vorbereitungen und Absprachen einiger Brüder - diesmal aus dem Bezirk Gotha - konnten wir im Juni den Termin endlich realisieren. Erstmals waren auch Geschwister des Bezirk´s Meiningen mit zugegen, wobei auch hier keine Opfer und Mühen im Vorfeld gescheut wurden, um ein schönes Wochenende mit zu erleben.

Am 19.06.2015 war es dann endlich soweit und wir durften die Anreise nach Schierke starten. Die meisten Geschwister kamen zwischen 18:00 und 19:00 Uhr in der Jugendherberge an, wo wir von den Geschwistern Lange aus Gotha die Zimmeraufteilung erfuhren und die Schlüsselübergabe erfolgte. Dann bezogen wir unsere Zimmer und gingen zum Abendessen. Anschließend trafen wir uns in einem extra für uns vorgesehenen Raum zum Begrüßungsgebet, denn alle waren ja gut angekommen. Es wurde noch Organisatorisches für die nächsten Tage besprochen und alle konnten sich ungezwungen unterhalten bzw. kennenlernen. Gemeinsamer Gesang in Vorbereitung auf den Sonntag, sowie einige Kartenspiele rundeten den Abend ab, sodass wir gegen 23:00 Uhr müde in die Betten gingen, schließlich war die Anreise für viele ziemlich anstrengend gewesen.

Samstagmorgen trafen wir uns, wie am Vorabend vereinbart, gegen 8:00 Uhr zum Morgengebet und frühstückten anschließend. Das Außenthermometer zeigte 9°C an und es nieselte leicht! Gegen 9:30 Uhr sammelten wir uns dennoch am Parkplatz vor der Jugendherberge, von wo aus wir unsere Wanderung zum Brocken gegen 9:45 Uhr starteten. Obwohl das Wetter nicht auf unserer Seite war gab es keine Beschwerden, sondern alle liefen mehr oder weniger schnell den Berg hinauf. Unterwegs begegnete uns die Brockenbahn, welche auch von Geschwistern, die nicht so gut zu Fuß waren, genutzt wurde um den Gipfel zu erklimmen. Schließlich erreichten wir gegen 12:15 Uhr die Bergstation der Brockenbahn, wo wir uns aufwärmen und mit unserem Lunchpaket stärken konnten. Der Brocken selbst lag im Nebel und begrüßte uns mit ganzen 2°C Außentemperatur. Den Brockenturm brauten wir nicht zu besichtigen und konnten ihn auch nicht fotografieren, denn die Sichtweite betrug gerade einmal 20 Meter. So entschlossen wir uns auf dem Brockenplateau vor dem Gedenkstein noch ein Gruppenbild zu machen, um zu dokumentieren, dass alle dabei waren. Dann traten wir den Rückweg an, wobei sich kleine Gruppen bildeten, die zwischen 15:00 und 16:00 Uhr die Jugendherberge erreichten. Trotz des nassen und kühlen Wetters sank die Stimmung nicht und wir konnten rückwärts sogar noch in paar Sonnenstrahlen erblicken. Kaum angekommen legten wir die nassen Sachen ab und die Kinder konnten es kaum erwarten die angebotenen Sport- und Spielmöglichkeiten zu nutzen. So wurden verschiedene Ballspiele gemacht, aber auch Aktivitäten wie Tischtennis, Bowling oder Billard kamen gut an. Andere Geschwister ruhten sich einfach nur von der anstrengenden Tour aus.
Zum Abendessen gab es diesmal selbst Gegrilltes, dazu fanden sich 5 Brüder (für 5 von der JH bereitgestellte Grill`s) ein, welche das Braten übernahmen. Auch verschiedene Salate, sowie Brot und Brötchen standen bereit, sodass alle mit einem leckeren Abendbrot „dicksatt“ geworden sind.
Am Abend wurden neben dem nochmaligen gesanglichen Üben für Sonntagfrüh noch diverse Spiele angeboten. Unter anderem auch „Wer wird Bibelionär“, wobei die Kinder gleich ihr Wissen auf religiösem Gebiet spielerisch testen und vertiefen konnten. Auch an diesem Abend hatten alle viel Freude bei gemeinsamen Sport und Spiel bis wir, gegen 21:00 Uhr die Kinder, und gegen 0:00 Uhr die Erwachsenen, zu Bett gehen mussten.

Der Sonntagmorgen begann für uns um 7:15 Uhr mit einer kurzen Andacht und gemeinsamen Gesang. Nach dem Frühstück räumten wir die Zimmer und führen nach Wernigerode zum Gottesdienst. Wir wurden ganz herzlich von den Geschwistern dort aufgenommen. Der Vorsteher der Gemeinde hat den Gottesdienst gehalten und wir bereicherten ihn durch unseren Gesang. „Hast du heute schon Danke gesagt…“ wurde mehrstimmig von Kindern und Erwachsenen vorgetragen. Anschließend gab es eine kleine PowerPoint-Präsentation von Aue zu sehen und auch Lieder aus dem Erzgebirge waren zu hören.
Die Geschwister von Wernigerode haben in dieser Zeit ein sehr schmackhaftes Mittagessen (Nudeln & Tomatensoße und Salate, sowie Kaffee und Kuchen) vorbereitet. Dieses konnten wir dann auf dem Kirchengelände zu uns nehmen und frisch gestärkt die Heimreise antreten. Der Gemeinde Wernigerode hierfür nochmal ein herzliches Dankeschön.

Unserer besonderer Dank richtet sich an Thomas Lange und Carsten Thieme, sowie den Bezirks-Kinderbeauftragten vom Bezirk Gotha - Klaus Hoffmann - und Mario Polster von Suhl (Bezirk Meinigen), welche sich im Vorfeld und während der Veranstaltung um alles Organisatorische gekümmert haben und dieses Wochenende für ein unvergessliches Erlebnis für alle werden ließen.

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