Sich zu Jesu Christus hinwenden

Gottesdienst mit Apostel Korbien, 29. Dezember 2013

Am Sonntag, dem 29. Dezember, hielt Apostel Jens Korbien den Geschwistern aus Wernigerode, Elbingerode und Ilsenburg einen Gottesdienst in Wernigerode. Er legte seinem Dienen das Wort aus Hebräer 10, Vers 22 zugrunde: „So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser.“

Zu Beginn richtete der Apostel den Wunsch an die Geschwister, dass die Freude des kürzlich erlebten Weihnachtsfestes in die kommende Zeit nachklingen und weitertragen möge.

Bezug nehmend auf das eingangs gesungene Lied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ stellte der Apostel die Weisen aus dem Morgenland in den Mittelpunkt, die diesem Morgenstern gefolgt waren, das Kind fanden, um schließlich vor ihm niederzufallen, es anzubeten und zu beschenken (Matthäus 2,11). Sie wandten sich Jesus zu und erkannten in diesem Kind einen König. Im Hinblick auf das verlesene Bibelwort wollen auch wir hinzutreten, und in Jesus Christus den König und Heiland erkennen.

Welche Geschenke können wir ihm bringen?

- Ein wahrhaftiges Herz und einen vollkommenen Glauben. Der Apostel verwies zunächst auf das wahrhaftige Herz als ein Bild der Liebe. Ein wahrhaftiges Herz handelt nicht aus Tradition oder alltäglichen Ritual heraus. Es spiegelt die Dinge wieder, die wahrhaftig wertvoll und wichtig ist. Wir wollen uns in dieser wahrhaftigen Liebe dem Herrn zuwenden. Einen vollkommenen Glauben bezeugen wir durch unser uneingeschränktes Vertrauen in seinen Beistand, in seine Verheißungen und letztlich in seine Wiederkunft.

Dieser vollkommene Glaube möge auch in den schweren Zeiten Bestand haben, wenn die Frage nach dem „Warum?“ nicht beantwortet werden kann. Wie Asaf in seinem Psalm „Dennoch bleibe ich stets an dir …“ zu dem Schluss gelangt, dass der Herr ihn am Ende mit Ehren annimmt, wollen auch wir darin Trost finden, das ungeachtet der momentanen Sorgen und Bedrängnisse am Ende die Annahme durch unseren Herrn steht. (Psalm 73,23.24)

Der Apostel beschloss die Ausführungen zum ersten Teil des Bibelwortes mit dem Aufruf, unsere Zugewandtheit zu Jesus Christus in einem wahrhaftigen Herzen und vollkommenen Glauben mehr und mehr in unseren Alltag zu integrieren und in unserem Umfeld auszustrahlen.

Welche Geschenke gibt der Herr?

Dies kommt im zweiten Teil des Wortes zum Ausdruck. Der Herr schenkt uns Gnade und Freiheit, damit wir los sein können von dem bösen Gewissen und gewaschen sind am Leib mit reinem Wasser. Das böse Gewissen ist das Bewusstsein, dass wir uns durch keinerlei Verdienste von unserer Schuld freikaufen können und trotz aller Bemühungen immer unvollkommen und sündhaft bleiben werden. Um uns von diesem Schuldbewusstsein frei machen zu können, wollen wir uns ganz der Gnade durch das Heil in Jesus Christus zuwenden.

So wir dies tun, ihm unser wahrhaftiges Herz schenken und unseren vollkommenen Glauben entgegenbringen, kann er uns Gnade und Freiheit schenken.

Im Anschluss dienten der Bezirksälteste Wolfgang Becker und der Bezirksevangelist Gerald Unruh.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls empfingen Noah Braune und Peter Jokel das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

SJ / GJ

[zurück zur Übersicht]